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Sterben & Trauern

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Sterbebegleitung

Begleiten

Begleiten meint auch Geleit geben, mitgehen, heimbringen – all diese Begriffe umschreiben das, worum es am Sterbebett geht.

Die meisten Menschen wünschen sich, zuhause zu sterben. Wenn sich die Situation so ergibt, ist dies für die Angehörigen eine enorme Herausforderung. Menschen in ihren letzten Tagen oder Stunden beizustehen, ist schwer – emotional und auch körperlich kräftezehrend. Und nicht jeder hat eine Familie um sich oder Freunde, mit denen man sich abwechseln kann, wenn die Kraft nicht mehr reicht und man eine Pause braucht.

Durch persönliche Erfahrung und auch durch die jahrelange ehrenamtliche Arbeit in der Sterbebegleitung wissen wir, wie schwierig und belastend es für Angehörige sein kann, das Ende nahen zu sehen. Es ist eine extrem spezielle und einzigartige Situation, die dem begleitenden Menschen viel abverlangt. Oft gibt es nichts mehr zu tun, außer einfach da zu sein. Aber das ist alles andere als einfach und oft schwer auszuhalten.

Verabschieden

Es geht ja nicht allein darum, dass sich der sterbende Mensch verabschiedet, sondern auch um das, was Sie als begleitender Mensch dabei aushalten müssen. Für den Sterbenden geht das Leben zu Ende, für Sie geht ein Lebensabschnitt zu Ende: Das Bewusstsein über den nahenden Verlust und dass nichts mehr so sein wird wie vorher, kann erschütternd sein. Trauer und Ungewissheit über das Kommende zehren.

Vielleicht werden Erinnerungen an andere Abschiede und Verluste geweckt. Vielleicht stellen Sie sich Fragen über die gemeinsam verbrachte Zeit, über das Leben und das Sterben. All diese damit verbundenen Gefühle können Sie so aus dem Gleichgewicht bringen, dass Überforderung droht.

Helfen

Hier können wir Sie unterstützen, indem wir uns Zeit für den Sterbenden nehmen und ihm Nähe anbieten. Es geht nicht um das Verdrängen familiärer Bindungen – sehen Sie uns einfach als vorübergehenden Gast, der bedingungslos mitmenschlichen Beistand leistet. Wir sind für den Betroffenen da und damit auch für Sie, und zwar kostenfrei. 

Manchmal ist es schlicht so, dass Sie als Angehörige gesundheitlich angeschlagen, anders verpflichtet oder zu weit entfernt sind, um selbst genügend Zeit oder Kraft für das Dasein am Sterbebett aufbringen zu können – es ist überhaupt nichts Verwerfliches dabei, sich hier professionelle Hilfe zu suchen.

Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie Unterstützung benötigen!

Auch während Corona dürfen wir Sterbenden beistehen; zudem sind wir beide geimpft.

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Trauerbegleitung

Während des Abschieds vom Verstorbenen und beim Begräbnis sind Sie vermutlich gar nicht richtig zum Trauern gekommen. Diese Zeit voller Aktivitäten ist nun vorbei, und Sie kommen etwas zur Ruhe. Vielleicht begreifen Sie erst jetzt so richtig, dass Sie Ihren Alltag ohne den soeben beigesetzten Verstorbenen bewältigen müssen. Sie vermissen ihn und fühlen sich mit ihrer Trauer alleingelassen.

Oder die Beisetzung liegt schon eine Weile zurück, und Angehörige oder Bekannte vermitteln Ihnen das Gefühl, dass es nun aber genug sein müsse mit dem Trauern, dass die Zeit alle Wunden heile. „Es wird schon wieder“ ist auch sehr beliebt in diesem Kontext. Nur, dass Ihnen diese Floskeln nicht weiterhelfen und Sie sich stattdessen ausgegrenzt fühlen. 

Eigentlich trifft der allgemeine Begriff Trauerbegleitung nicht den Punkt – es müsste eher „Begleitung bei der Trauerbewältigung“ heißen. Und dies ist ein entscheidender Kern unserer Arbeit: Wir begleiten Ihre ersten Schritte beim Übergang in einen Lebensabschnitt ohne den Verstorbenen. Bei uns müssen Sie Ihre Trauer nicht verdrängen: Wir lassen Ihnen die Möglichkeit, Ihre ganz individuelle Trauer auszudrücken.
Jeder Trauernde hat ein Recht auf seine Trauer, und dabei gibt es keine Zeitvorgaben, wie lange getrauert werden darf. Und Sie können im Verlauf der Begleitung lernen, mit Ihrer Trauer so umzugehen, dass sie einen eigenen Raum in Ihrem Leben erhält, aber nicht Ihr Leben bestimmt. Sollte unsere erste Unterstützung nicht genügen, so gibt es noch viele andere Hilfsangebote, auf die wir Sie aufmerksam machen werden.

Weder können wir Ihnen den Verstorbenen zurückgeben, noch Ihre Trauer abnehmen, und wir wissen eigentlich allesamt, dass Sterben, Tod und Trauer zum Leben gehören. Leider wird durch dieses Wissen die Trauer nicht weniger, und Sie müssen mit dem Tod des Verstorbenen leben.
Aber da wir selbst an Trauer gelitten haben, und weil uns Ihre Bedürfnisse nicht nur hinsichtlich der Bestattung wichtig sind, ist für uns die Begleitung Trauernder ein wesentlicher Bestandteil des Bestattungsprozesses.

Scheuen Sie sich also bitte nicht, uns anzurufen oder zu schreiben, wenn Sie an dieser Stelle unsere Unterstützung benötigen. Sie tun dem Verstorbenen nichts Gutes, wenn es Ihnen schlecht geht – nehmen Sie die Hilfe an!

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